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Flugplatzfest 2017

Die Flugplatzgemeinschaft Hünsborn lädt alle Flugbegeisterten, und solche die es werden wollen, für den 24. und 25. Juni auf das Flugplatzfest nach Hünsborn ein. Geboten werden Rundflüge sowie Flugvorführungen aller Klassen.

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Zahlreiche Flugvorführungen

Los geht es am 24. Juni ab 14:00 Uhr mit verschiedenen Flugvorführungen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, Rundflüge zu unternehmen. Zur Verfügung steht unsere viersitzige Cessna 182, in der bis zu drei Gäste gleichzeitig fliegen können. Sehenswerte Ziele sind die Altstadt von Freudenberg, der Biggesee, der Kindelsberg sowie Siegen.

Der 25. Juni startet um 10:45 Uhr mit einem Frühschoppenkonzert des Musikvereins Hoffnung aus Hünsborn. Dessen Egerlandbesetzung sorgte bereits an Christi Himmelfahrt zu unserem Event „Auf Himmelfahrt am Flugplatz“ für die musikalische Untermalung unseres Flugbetriebs. Daran schließen sich weitere Flugvorführungen an. Auch am Sonntag können Rundflüge unternommen werden, unter anderem  in einem Hubschrauber. Auch die Kleinsten haben ihren Spaß: Es steht eine Hüpfburg bereit und es findet Kinderschminken statt.

Dank unseres Partners Dornseifer Frischemarkt ist an beiden Tagen bestens für das leibliche Wohl am Flugplatz gesorgt.

Breite Auswahl an Flugzeugen

Das Lineup für unser Flugplatzfest hat es in sich:

Harvard T6J: Eine Variante der von unseren Flugplatzfesten schon bekannten T6. Ein ursprünglich für das militärische Flugtraining gebautes Flugzeug mit einem Pratt & Whitney Sternmotor (22 L Hubraum, 600 PS). Dieses Modell kommt aus Duxford, England zu uns geflogen.

Jak-52: Ein bekanntes sowjetisches Militärschulflugzeug. Dieses Flugzeug mit einer Leistung von 364 PS ist auf dem Flugplatz Rotenburg-Wümme bei Bremen stationiert und kommt extra zum Flugplatzfest nach Hünsborn. Auch aus Rotenburg-Wümme kommt ein weiteres Flugzeug des Herstellers Jakolev: eine Jak-18, -50 oder -52. Lassen wir uns überraschen.

Pitts S2B: Der Inbegriff der Kunstflugdoppeldecker! Angetrieben von einem Sechszylinder mit über 250 PS eignet sich dieser Flugzeugtyp für atemberaubende Kunstflugfiguren.

PZL-106: Dieses Agrarflugzeug des polnischen Herstellers PZL trägt den Beinamen „Kruk“ (polnisch für „Rabe“). Es ist mit einer Sprühanlage ausgestattet und war bei der Interflug täglich bis zu 12 Stunden im Sprüheinsatz tätig. Dabei wurden nicht selten bis zu 100 Landungen pro Tag absolviert!

Bell 206L: Der kommerziell erfolgreichste Zivilhubschrauber. Diese Longranger-Version ist mit einem Dämpfungssystem gegen Vibrationen ausgestattet, damit die Gäste ihren Rundflug besonders genießen können.

Lo 100: Ein 1952 konstruiertes, voll kunstflugtaugliches Segelflugzeug in Holzbauweise. Der Geschwindigkeitsbereich ist enorm: das einsitzige Segelflugzeug fliegt von ca. 45 km/h bis 290 km/h.

Swift S1w: Von diesem kunstflugtauglichen Segelflugzeug wurden nur 27 Stück konstruiert.

Zusätzlich stehen weitere Flugzeuge als static display auf dem Vorfeld. Da uns jedes Jahr zum Flugplatzfest viele Gäste mit dem Flugzeug besuchen, sind wir selbst immer wieder gespannt, welche weiteren Flugzeugtypen zu sehen sein werden.

Flugsaison eröffnet

Vergangenes Wochenende wurde am Flugplatz Hünsborn die Flugsaison eröffnet. Die Vorsitzenden des Luftsportvereins, selbst erfahrene Piloten, wandten sich an die versammelten aktiven Mitglieder. In diesem „Briefing“ riefen sie den anwesenden Piloten Besonderheiten, Schwerpunkte und potentielle Gefahren beim Flugbetrieb auf unserem Platz ins Gedächtnis.

Besprechung vor Saisonbeginn: Flugsicherheit steht immer an erster Stelle

Wissen aufgefrischt

Da die Flugsaison in Hünsborn auf Grund der Platzverhältnisse von April bis ca. Oktober andauert, sind viele Piloten in der kalten Jahreszeit nicht geflogen. Das Saisoneröffnungsbriefing dient dazu, das Wissen der am Flugbetrieb Beteiligten aufzufrischen. Auf Standardabläufe im Flugbetrieb, Sprechfunkverfahren, Verhalten auf dem Fluggelände sowie auf die Mitarbeit beim Flugbetrieb wurde eingegangen. Aber auch Gesetzesänderungen, neue Lufträume sowie der Neubau von drei Windkraftanlagen bei Büschergrund wurden thematisiert. Das Eröffnungsbriefing gilt als Pflichtveranstaltung für alle aktiven Mitglieder.

Frühsommer wurde genutzt

Nach dem Briefing wurden die Segelflugzeuge aus der Halle gezogen und für den Flugbetrieb vorbereitet. Während des Winters wurden die Flugzeuge gewartet, gereinigt und poliert, sodass nach dem Briefing direkt losgelegt werden konnte. Trotz der Vorfreude aufs Fliegen lief der Flugbetrieb sehr ruhig ab. Insgesamt wurden am Wochenende über 70 Segelflugstarts durchgeführt. Insbesondere unsere Flugschüler nutzten das perfekte Wetter für erste Schulstarts. Aber auch die erfahrenen Piloten führten ihre ersten Flüge mit Fluglehrern durch.

Fluggäste willkommen

Bei entsprechendem Wetter können ab sofort auch wieder Besucher den Flugbetrieb beobachten oder bei Interesse auch selbst teilnehmen. Sprecht einfach ein Mitglied unseres Vereins an, bevor ihr euch dem Fluggelände nähert. Denn Sicherheit steht bei uns stets an erster Stelle.

Jugendförderung am Himmel über Hünsborn

Luftsport ist Teamsport

Luftsport ist Teamsport

Vom 9. bis 24. Juli fand auf dem Flugplatz Hünsborn das diesjährige Fliegerlager des Luftsportverein Hünsborn statt. Bei gutem Wetter sammelten die Segelflugschülerinnen und -Schüler des Vereins wertvolle Erfahrung bei zahlreichen Schulstarts.

Mehr als 1.200 Flugbewegungen

Mehr als 1.200 sogenannte Flugbewegungen – also Starts und Landungen – wurden im Rahmen des zweiwöchigen Fliegerlagers durchgeführt. „Der Flughafen Köln-Bonn schafft das an nur vier Tagen, aber das ist ja auch ein Verkehrsflughafen“, stellt Lars Witschas, leitender Fluglehrer des LSV Hünsborn, fest.

Was den Fluglärm angeht, steht der Hünsborner Flugplatz allerdings besser da: Um die Lärmbelastung für die Einwohner von Hünsborn so gering wie möglich zu halten, wurden nahezu alle Segelflugstarts mit einer Seilwinde durchgeführt. Diese ist in der Ortschaft nicht zu hören.

Tabea kurz vor ihrer ersten Landung ohne Fluglehrer

Tabea kurz vor ihrer ersten Landung ohne Fluglehrer

Dreimal A-Prüfung

Für drei Flugschüler hat sich das „intensiv-Flugprogramm“ besonders gelohnt: Tabea (16), Lukas (16) und Philipp (21) führten während des Fliegerlagers in den ruhigen Abendstunden ihre ersten Alleinflüge durch. Diese sogenannte A-Prüfung gehört zu den prägendsten und eindrucksvollsten Erlebnissen in der „Fliegerkarriere“. Häufig wird den Prüflingen die neue Situation erst bewusst, wenn der verantwortliche Fluglehrer den Steuerknüppel vor dem hinteren Sitz ausbaut und den Fallschirm entfernt. Zu diesem Zeitpunkt trennen nur noch wenige Minuten den Prüfling vom ersten Alleinflug.

Hektik ist nichts für Piloten

Hektik ist nichts für Piloten

Trotz vorrangigem Schulbetrieb kamen auch Leistungssegelflieger auf Ihre Kosten. Bei thermisch eher gemischtem Wetter wurden immerhin drei Streckenflüge von 500km durchgeführt – ohne Motor! Dazu kamen noch mehrere Flüge unter 500km.

Nicht nur fliegerisch profitierten die Flugschülerinnen und -Schüler des Vereins von der jährlichen Aktion: Die Organisation und Durchführung des Fliegerlagers lag größtenteils in der Verantwortung der Jugendlichen des LSV Hünsborn; Fluglehrer und andere Mitglieder halfen lediglich mit.

Luftsport, ein verantwortungsvoller Teamsport – nicht nur in der Luft!

Unterstützt DIE MANNSCHAFT

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Unser Logo zur UEFA EURO 2016! Teilt das Logo mit einem Hinweis auf unsere Homepage lsvh.de und unseren Facebook- und Twitter Auftritt @lsvhuensborn!

Wir wünschen DER MANNSCHAFT alles Gute für die UEFA EURO 2016!

Wenn Ihr unsere Mannschaft in Frankreich und uns unterstützen wollt, teilt unser Logo auf Facebook und Twitter! Gern mit einem Link auf unsere Homepage lsvh.de!

Showtime! Boeing Stearman

OE-AMM

Boeing Stearman in Red Bull (R) Lackierung. Wir bekommen Besuch von einer Stearman aus Nordhorn.

Zur Einstimmung auf unser diesjähriges Flugplatzfest stellen wir an dieser Stelle Flugzeuge aus unserem Flugprogramm vor.

Erstmalig wird uns dieses Jahr zum Flugplatzfest eine Boeing Stearman vom Flugplatz Nordhorn-Lingen besuchen. Die Mitglieder des dort ansässigen Fliegerclubs haben ein Faible für Oldtimer entwickelt.

Die Boeing Stearman hatte ihren Erstflug 1934 und wurde seit 1936 auf Grund ihrer sehr gutmütigen Flugeigenschaften bei US Army und Navy als Schulflugzeug eingesetzt. Weitere  Nutzer waren die Royal Canadian Air Force, China, sowie mehrere Länder Südamerikas. Insgesamt wurden innerhalb von 8 Jahren mehr als 8500 dieser Doppeldecker produziert.

Der Originalmotor leistete 220 PS und beschleunigte die Stearman auf 200km/h. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden viele Stearmans mit einem Motor von Pratt & Whitney ausgerüstet, der mit 450 PS genügend Leistung für den landwirtschaftlichen Sprüheinsatz bot.

Schon recht schnell erlangte die Stearman als klassischer Doppeldecker große Bekanntheit und wurde auf Flugaufführungen im Kunstflug und bei Wing-Walking-Shows gezeigt.

 

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