Auf dieser Seite präsentieren wir einige interessante Informationen zum
LSV Hünsborn, zum Flugplatz und unserem Vereinsleben.

Historie

Schon während den Arbeiten am Flugplatzgelände ab 1932 wurde in Hünsborn  Segelflug unter der Leitung des Segelflug- und Sportlehrers Magersuppe aus Kassel durchgeführt. Segelflug konnte zu dieser Zeit aufgrund der damaligen technischen Entwicklung jedoch nur im Hangflug durchgeführt werden, so dass das heutige Flugplatzgelände nur als Landeplatz genutzt werden konnte.

Am 7. August 1955 wurde nun erstmals der Flugbetrieb auf dem heute bekannten Flugplatzgelände durchgeführt. Der Start erfolgte nun im Windenschlepp. Zu diesem Zeitpunkt stand der Flugplatzgemeinschaft folgendes Gerät zur Verfügung: Der LSV Freudenberg brachte eine Schleppwinde, der LSV Attendorn (ab 1956) eine doppelsitzige „Rhön- Lärche“, der LSV Olpe einen doppelsitzigen „Doppel- Raab“, die Fliegergruppe Meggen – Altenhundem ein einsitziges „Baby“ und der LSV Hilchenbach einen einsitzigen „SG- 38“.

Nach internen Problemen bildeten ab 1957 nur noch Meggen, Freudenberg und Hilchenbach die Flugplatzgemeinschaft. Am Ende des Jahres 1957 erfolgte die Umbenennung des Luftsportvereins Hilchenbach in den Luftsportverein Ferndorf. Die Fliegergruppe Meggen – Altenhundem wurde im Jahre 1971 in den Luftsportverein Lennestadt umbenannt.

Ab dem Jahre 1972 nahm der Luftsportverein Nethpen am Flugbetrieb in Hünsborn teil und wurde 1981 fester Bestandteil der Flugplatzgemeinschaft. Die Flugplatzgemeinschaft besteht aus dem LSV Freudenberg, dem LSV Lennestadt, dem LSV Ferndorf und dem LSV Nethpen.

Nachdem bereits der LSV Ferndorf und der LSV Lennestadt zum LSV Ferndorf-Lennestadt fusioniert waren entstand im Jahr 2016 der LSV Hünsborn nach der Fusion der Vereine LSV Ferndorf-Lennestadt, LSV Netphen und LSV Freudenberg.

Der neue Name soll auch den Bezug zur Ortschaft in der der Flugplatz beheimatet ist zum Ausdruck bringen. Der LSV Hünsborn ist fester Bestandteil des Vereinslebens der Ortschaft, auch wenn die Mitglieder aus dem ganzen Siegerland und Sauerland stammen.

Mitglieder

Anzahl Mitglieder: 154

aktive Mitglieder: 89

davon Flugschüler: aktuell mehr als 20

passive Mitglieder: 54

Fördermitglieder: 11

Fluglehrer: 7

Flugzeuge

Segelflugzeuge: 8

Motorsegler: 1

Motorflugzeuge: 2

Flugplatz

Flugplatzlänge: ca. 950 m davon 700m Graspiste

Flugplatzgröße: ca. 20 Hektar

Flugplatzhöhe: 400 m über dem Meeresspiegel

Koordinaten: N 50° 55′ 44,4″ / E 007° 53′ 57,0″

Frequenz: 130.125 MHz

Flugbetrieb

Starts pro Jahr:

2016: ca. 1900

2017: ca. 1700

Weitester Streckenflug: ca. 720 km

Zum Schmunzeln

Durschnittsalter: Darüber wird geschwiegen

Durschnittsgröße: 1,78 m (geschätzt)

Arbeitsstunden pro Jahr: zwischen 200 und 5 h

Pflichtstunden: 40 h

Schönster Kommentar: Wenn man weiß dass man langsam ist beeilt man sich. (D.S.)

Notausstieg mit Fallschirm aus größter Höhe: 0 m

Stand: Juni 2018