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Vorstellung unserer Mitglieder

Auf einer neuen Seite wollen wir Euch einige unser Mitglieder vorstellen und so einen persönlichen Eindruck von unserem Verein vermitteln.

Alle Beiträge findet Ihr hier: http://lsvh.de/unsere-mitglieder/

Hier schonmal ein erster Eindruck:

Lena

Lena wurde die Liebe zur Fliegerei von Ihrem Vater in die Wiege gelegt.  Er war mehrfacher Deutscher Meister im Segelkunstflug und hat lange am Flugplatz Hünsborn geflogen. Lena ist daher schon als kleines Kind auf dem Flugplatz unterwegs gewesen.

Lena vor der Lo100 dem Segelkunsflugzeug

Daneben beschäftigt sie sich sehr intensiv mit Fotografie. Viele der Bilder unserer Onlineauftritte kommen von ihr. Außerdem hat Lena lange als Flugbegleiterin gearbeitet und möchte in diesen schönen Beruf zurückkehren.

Erfolgreiche Prüfung zum Segelflieger

Nach einer erfolgreichen Flugsaison 2018 mit ca. 2700 Starts und ca. 1500 Flugstunden konnten wir am letzten Sonntag einen neuen Segelflugpiloten in unseren Reihen begrüßen. Bei sommerlichen Temperaturen konnte der bisherige Flugschüler am Sonntag seine praktische Flugprüfung ablegen und ist nun stolzer Scheininhaber.

Die Prüfung besteht aus insgesamt drei Flügen. Der erste Start wurde im Flugzeugschlepp (F-Schlepp) durchgeführt. Dabei kann man nicht nur diese Startart mit ihren Besonderheiten üben, sondern hat auch die Möglichkeit sich höher schleppen zu lassen und anschließend weitere Übungen durchzuführen.

Selbstverständlich gehören auch einige theoretische Fragen zur Prüfung zum Beispiel nach den erlaubten Betriebsgrenzen des Flugzeuges oder der zulässigen Beladung. Die theoretische und praktische Beschäftigung mit Gefahrenzuständen, wie einem Strömungsabriss, sind ebenfalls Teil der Prüfung. Die beiden letzten Starts konnten an der Winde durchgeführt werden. Der Windenstart ist die häufigste Startart am Flugplatz Hünsborn. Sie hat ihre Besonderheiten, da es zu einem Seilriss beim Start kommen kann. Dies kann aber geübt werden, indem der Prüfer oder Fluglehrer das Seil während des Starts ausklinkt. In der Ausbildung wird dies immer wieder trainiert, da Sicherheit im Flugbetrieb extrem wichtig ist.

Kurz vor dem Start zum ersten Prüfungsflug

Viele Schritte bis zur Prüfung

Bis ein Flugschüler seine praktische Prüfung ablegen kann, dauert es ca. zwei bis drei Jahre. Die Ausbildung ist in drei Abschnitte unterteilt. Im Abschnitt A, der Anfängerschulung, lernt der Flugschüler die Grundlagen und macht am Ende seine ersten drei Starts alleine. Beim Abschnitt B geht es darum seine Technik zu verfeinern und mehr in der Thermik zu fliegen. Am Ende macht der Flugschüler drei Flüge und muss dabei verschiedene Übungen (Kreiswechsel, Kurvenflug und Rollübung) absolvieren. Der Abschnitt C umfasst längere Thermikflüge und die Umschulung auf ein einsitziges Flugzeug. Neben der praktischen Ausbildung müssen die Flugschüler ein Sprechfunkzeugnis machen, verschiedene Fächer lernen und eine Prüfung bei der Bezirksregierung in diesen Fächern ablegen. Zu den theoretischen Fächern gehören Navigation, Meteorologie, Technik, Aerodynamik, Luftrecht, Verhalten in besonderen Fällen und Menschliches Leistungsvermögen.

Alle Hürden genommen

Mit der erfolgreichen Abnahme der Prüfung können nun alle Flüge eigenständig absolvieren ohne vorher eine Erlaubnis des Fluglehrers einholen zu müssen. Der LSVH hat jetzt einen weiteren Scheininhaber im Kreis der Segelflieger. Dazu gratulieren wir und wünschen viele erfolgreiche Flüge.

Freude nach der erfolgreichen Prüfung

Wer mehr zur Ausbildung erfahren will, kann sich unter folgendem Link informieren: http://lsvh.de/fliegen/mitgliedschaft/
oder uns unter medien@lsvh.de schreiben.

BMW – Z1 – Sauerlandtour 2018 auf dem Flugplatz Hünsborn

Bereits zum neunten Mal findet die BMW Z1 Sauerlandtour statt und  im September 2018 machen die 33 BMW Z1 und ca. 60 Teilnehmer der Sauerlandtour zum ersten Mal einen Zwischenstop auf dem Flugplatz des Lufsportvereins Hünsborn e.V. (LSVH).

1987 wurde der BMW Z1 auf der IAA vorgestellt. Er war als als Image- und Technologieträger konzipiert. Zu seinen Besonderheiten zählt unter anderem die in der Karosserie versenkbare Fahrertür. Der Z1 wurde von 1989-1991 in Handarbeit in einer limitierten Auflage von 8000 Stück gefertigt.

Während der Tour konnten die Teilnehmer die kurvigen Strecken des Sauerlandes genießen. Der Zwischenstopp auf dem Flugplatz diente dann dazu wieder neue Energie zu tanken. Da einer der Organisatoren der Tour (Spitzname Potti) selber Flieger ist hat sich der LSVH gerne bereit erklärt die Gäste auf dem Flugplatz mit Erbsensuppe und kalten Getränken zu versorgen. Außerdem konnten die Gäste so den Flugbetrieb live erleben. Aber auch die Mitglieder des LSVH hatten die Gelegenheit sich die schönen Fahrzeuge von nahem anzusehen. Außerdem blieben von den Gästen noch zahlreiche Spenden für die Jugenkasse des LSVH übrig. Dafür unseren besonderen Dank.

Insgesamt dauerte die Tour drei Tage, von Freitag bis Sonntag. Dabei wurden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und beliebte Ausflugsziele des Sauerlandes angefahren. Neben der Nordhelle und den diversen Talsperren (der Biggetalsperre und der Listertalsperre) konnten die Teilnehmer aber besonders die Natur genießen.

Wir freuen uns auch in 2020 wieder Gastgeber für die Sauerlandtour zu sein und wünschen gute Fahrt.

Flugzeugtaufe auf dem Flugplatz Hünsborn

Am Samstag, den 14.07.2018, wurde auf dem Flugplatz Hünsborn ein Segelflugzeug im Beisein von Gästen auf den Namen des Spenders „Dietrich Schreiber“ getauft. Der im Mai 2010 verstorbene Fluglehrer des Luftsportvereins Hünsborn e.V. (LSVH) hatte sein privates Segelflugzeug vom Typ „Cirrus“ dem damaligen Luftsportverein Ferndorf-Lennestadt hinterlassen. Aufgrund hoher formaler Hürden und einer technischen Überprüfung konnte das Flugzeug erst kürzlich wieder zugelassen werden.  Aufgrund der Fusion aller Vereine im Jahr 2016  hat jetzt der LSVH dieses Erbe antreten dürfen.

1. und 2. Vors. mit Angehörigen

Flugzeugtaufe auf den Namen Dietrich Schreiber

Flugzeugtaufe auf den Namen Dietrich Schreiber

Mehrere hundert Arbeitsstunden der Techniker waren bis dahin erforderlich. „Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt“, sagt Sven Henrich, der Technikwart des Luftsportvereins, nach dem Überprüfungsflug.

Arne Buch (2. Vors - links) und Johannes Depenbusch (1. Vors) bei der Taufe

Arne Buch (2. Vors – links) und Johannes Depenbusch (1. Vors) bei der Taufe

Im Anschluss an die erste Landung seit acht Jahren ehrte Arne Buch, der 2. Vorsitzende des Luftsportvereins, Dietrich Schreiber in seiner Rede. „Er war ein leidenschaftlicher Segelflieger und Fluglehrer“, sagt Buch. Buch hat bei dem Spender selbst noch das Fliegen gelernt, ebenso wie viele andere der anwesenden Gäste. Unter den Gästen waren auch Angehörige von Dietrich Schreiber. Der Cirrus wird für die Schulung fortgeschrittener Flugschüler genutzt und durch Piloten mit einer Lizenz. „Die Flugschüler lagen Dietrich Schreiber immer besonders am Herzen“, kann Arne Buch noch berichten. In den viele Gesprächen des Abends konnte jeder seine eigene Geschichte erzählen die ihn mit Dietrich Schreiber verbindet.

Der Neue Namenszug

Ganz im Sinne des Spenders, wurde auf das neue Flugzeug des Vereins anschließend angestoßen und gegrillt. Das Fleisch war dabei eine Zuwendung der Firma Dornseifer. Mit dieser Feierlichkeit beginnt gleichzeitig das zweiwöchige Fliegerlager bei dem täglich geflogen wird und die Ausbildung der Flugschüler intensiviert wird.

Viele Gäste auf der Flugzeugtaufe

Bericht zum Flugplatzfest 2018

Auf dem Flugplatz Hünsborn fand am 9. und 10. Juni das große Flugplatzfest mit Flugvorführungen und der Radio Siegen Kult-Hit-Party statt. Bereits am Samstag besuchten über den Tag verteilt etwa 600 Gäste die Flugshow. Dabei konnten sie Segelkunstflug und Motorkunstflug bestaunen. „Da wir tagsüber von den Gewitterschauern verschont geblieben sind, konnten wir das Programm mit einer kurzen Unterbrechung durchziehen“, freut sich Arne Buch, der 1. Vorsitzende der Flugplatzgemeinschaft.

Aber die Gäste konnten auch selbst am Flugbetrieb teilnehmen und Rundflüge mit der vereinseigenen Cessna oder einem Hubschrauber, einer Bell 206, machen. Lange Warteschlangen vor dem Ticketverkauf zeigen die Begeisterung für diese Gelegenheit. „Fliegen fasziniert die Menschen immer wieder“, weiß Arne Buch zu berichten.

Der Flugtag ging dann nahtlos in die Kult-Hit-Party über. „Abends hat der Regen uns dann doch noch erwischt“, erläutert Arne Buch. Da die Party aber in einem der Hangars stattfand, hatten alle Gäste genug Platz und konnten sich von der Moderatorin Ann Christin Schmidt und DJ Ralph Lipki einheizen lassen und feierten bis spät in die Nacht.

Volles Haus auf der Radio Siegen Kult-Hit Party

Der Sonntag startete mit einem Frühschoppenkonzert des Hünsborner Musikvereins „Hoffnung“. „Außerdem geben wir am Sonntag den örtlichen Vereinen die Gelegenheit sich zu präsentieren“, sagt Arne Buch. „Der Angelverein verkauft geräucherten Fisch, der Wanderverein Erbsensuppe und der Frauenverein Waffeln“, führt Arne Buch weiter aus. Daneben gab es einen Foodtruck der Firma Dornseifer, welche das Flugplatzfest schon seit einigen Jahren unterstützt.

Der Musikverein „Hoffnung“ beim Frühschoppen

Ordentlich was los

Über den Tag verteilt besuchten am Sonntag, bei gutem Wetter, ca. 2000 Personen das Flugplatzfest und genossen das Flugprogramm, die kulinarische Auswahl oder nahmen an einer der vielen Attraktionen für die Kinder teil. Besonders die Hüpfburg war ein Magnet für die Kinder und eine Geduldsprobe für manche Eltern.

„Wir können sehr zufrieden sein mit dem guten Wetter und tollen Gästen“, gibt Arne Buch noch mit auf den Weg.

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