Aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir unsere Saisoneröffnung in diesem Jahr verschieben. Wann wir den Flugbetrieb aufnehmen können, ist zur Zeit noch ungewiss.
In dieser Zeit ist es somit auch nicht möglich, Einführungsflüge durchzuführen und unsere Fliegerklause bleibt ebenfalls geschlossen.
Wir werden auf dieser Seite und in den sozialen Medien bekanntgeben, wenn ein neuer Termin feststeht.
Diese Maßnahme dient der Sicherheit aller. Bis dahin: Bleibt gesund!
Die JHV 2020 wurde am 16.02.2020 traditionell im Gasthof „Zu den Dreikönigen“ in Hünsborn abgehalten. Im Vorstand gab es einen Wechsel und ein neues Gesicht.
Viele Mitglieder hören unserem Geschäftsführer Reinhard Erdmann zu
Ein neuer 1. Vorsitzender
Der Fluglehrer und ehemals 2. Geschäftsführer Tobias Ohlig wurde von den Mitgliedern in diesem Jahr zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Bereits im Jahr 2003 begann er das Segelfliegen im damaligen LSV Netphen, seine Leidenschaft liegt im Segelkunstflug. Er hat in den letzten Jahren schon einige Erfolge erzielt, u.a. den 1. Platz der offenen Kunstflugmeisterschaften Niedersachsen 2019. Bei seinem Amtsantritt betonte Ohlig vor allem sein Bestreben „den Flugsport in allen seinen Facetten und die Geselligkeit im Verein zu fördern“. Sein Amt als 2. Geschäftsführer übernimmt ab jetzt Ingo Buchwald.
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften
Sven Henrich (links), Waltraud Heimes und Klaus-Peter Helmer
Auch in diesem Jahr gab es wieder Ehrungen für die Mitgliedschaft in einem Luftsportverein. Waltraud Heimes machte ihren ersten Flug im Jahr 1959 mit einer Rhönlerche, Mitglied im Verein ist sie seit 1960, also mittlerweile 60 Jahre. Klaus-Peter Helmer wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt, unser Technikwart Sven Henrich bekam die silberne Mitgliedsnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft verliehen. Weiterer Dank gilt unserem ehemaligen Vorsitzenden Johannes Depenbusch für seine Vorstandsarbeit.
Rückblick auf das vergangene Jahr
Die vergangene Flugsaison konnte durch den fast durchgehend warmen und trockenen Sommer perfekt ausgeschöpft werden: Der erste Start konnte bereits Mitte April, der letzte Ende Oktober durchgeführt werden. Dazwischen gab es vier erfolgreiche Veranstaltungen auf dem Flugplatz Hünsborn, u.a. das Flugplatzfest und das FarmTrial, und ebenso erfolgreiche Teilnahmen in verschiedenen Wettbewerben. Außerdem wurde unser neues Segelflugzeug Arcus T getauft und bereits ausgiebig getestet, die Fliegerklause wurde nach einigen Jahren wiedereröffnet. „Wir blicken auf ein tolles Jahr 2019 zurück“, stellte der 2. Vorsitzende Timo Wirtz fest, „sind aber auch gespannt auf die kommende Flugsaison.“
Auch 2020 wird es wieder das traditionelle Frühschoppenkonzert „Auf Himmelfahrt am Flugplatz“ und das Flugplatzfest geben.
Der Musikverein „Hoffnung“ vor (und hinter) einer Piper J-3 C
Der erste Termin findet natürlich, wie der Name schon sagt, an Himmelfahrt bzw. Vatertag 2020 statt (21.05.2020). Gemeinsam mit dem Musikverein „Hoffnung“ aus Hünsborn veranstalten wir ein Frühschoppenkonzert mit Gutem vom Grill, süßen Leckereien und gekühlten Getränken. Ein perfektes Ziel für den Vatertags-Wandertrip! Hier gibt es mehr zu dieser Veranstaltung.
Viele verschiedene Flugzeuge können bestaunt werden
Das zweite Fest im Jahr ist das Flugplatzfest am 20.+21.06.2020. An diesem Wochenende bieten wir atemberaubende Flugshows, Rundflüge und Rahmenprogramm für Groß und Klein. Perfekt für alle Flugbegeisterten – und alle, die es noch werden wollen. Hier gibt es mehr zu dieser Veranstaltung.
Die alljährliche Vereinsfahrt des LSV Hünsborn findet immer an einem Novemberwochenende zum Ende der Flugsaison statt. In diesem Jahr standen für die vielen mitgefahrenen Mitglieder zwei nicht allzuweit entfernte Ziele an: Königswinter und Bonn.
Haltestation Nr. 1: Der Drachenfels im Siebengebirge
Die Schloss Drachenburg
Am Samstagmittag ging es für uns bei schönem Herbstwetter mit der Zahnradbahn den Drachenfels in Königswinter hinauf, wo wir zunächst das Schloss Drachenburg erkundeten. Danach ging es weiter mit der historischen Bahn nach ganz oben zur Burgruine: eine Aussicht, die fast so schön war, wie aus dem Flieger heraus.
Der Ausblick vom Drachenfels
Haltestation Nr. 2: Die Stadt Bonn
Nachmittags fuhren wir dann zum Einchecken zu unserem Hotel in Bonn, bevor wir uns zum Abendessen in einem Brauhaus in der Bonner Innenstadt eingefunden haben und den Abend in einer geselligem Beisammensein ausklingen ließen.
Fähranlegestelle am Rhein: Ein Stop auf der Stadtrundfahrt
Der Sonntagmorgen begann mit einem stärkendem Frühstück im Hotel. Dann ging es mit unserem Reisebus auf Stadtrundfahrt, bei welcher ein Guide uns zwei Stunden die schönsten Ecken Bonns und Bad Godesbergs zeigte. Im Anschluss daran haben wir noch das Haus der Geschichte besucht. Gegen Spätnachmittag ging es dann wieder zurück nach Hause.
Unser 2. Vorsitzender Timo tauft das Segelflugzeug mit Sekt
Am Samstag, den 21.09.2019, wurde auf dem Flugplatz Hünsborn
ein neues Vereinssegelflugzeug auf den Namen des verstorbenen Mitglieds
Gottfried Bitterlich getauft. Er war maßgeblich an der Entwicklung des
Flugplatzes Hünsborn beteiligt.
Der 2. Vorsitzende des LSVHs, Timo Wirtz, betonte in seiner Taufrede,
dass Gottfried Bitterlich, Gründer der in Freudenberg ansässigen Firma IBF
Automation, leidenschaftlicher Flieger war und viel Zeit und Anstrengung in den
Flugplatz gesteckt hat. So schaffte er es, das damalige Segelfluggelände zu
einem sogenannten Sonderlandeplatz zu erweitern. „Ein Meilenstein, der dafür
gesorgt hat, dass auf dem Flugplatz Hünsborn neben Segelflugzeugen auch
Motorflugzeuge starten und landen dürfen“, so Wirtz. Aus diesem Grund entschied
sich der Verein, in Abstimmung mit den beiden Söhnen Jens und Jörg Bitterlich,
das neuste Segelflugzeug des Vereins diesem besonderen Mitglied zu widmen.
Die Söhne Jens (links) und Jörg Bitterlich
Der Zuwachs im Flugzeugpark stellt ebenfalls einen Meilenstein in der Geschichte des LSV Hünsborns dar. Seit der Fusionierung im Jahr 2016 war es das Bemühen des Vereins, die Flotte neu zu strukturieren und zu modernisieren. Dazu gehörte auch der Verkauf älterer „Holzflieger“ sowie zwei weiterer Segelflugzeuge. Nach längerem Auswahlverfahren entschied sich der Verein für den Kauf des doppelsitzigen Hochleistungssegelflugzeuges „Arcus T“ der Firma Schempp-Hirth aus Kirchheim unter Teck.
Der „Arcus T“ verfügt über eine Heimkehrhilfe, mit welcher der Streckensegelflug noch sicherer gestaltet werden kann. Wenn die Thermik ausbleibt, kann man mit dem ausklappbaren Zweitakt-Motor wieder Höhe gewinnen oder aber einen nahegelegenen Flugplatz ansteuern. Dieses Segelflugzeug der neusten Generation ist durch seine besonders aerodynamische Bauweise in der Lage, mit einer Spannweite von 20 m mit einem Kilometer Höhe 50 Kilometer weit zu fliegen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 280 km/h.
Der Arcus T mit ausgefahrenem Klapptriebwerk
Weitere Infos zu diesem und unseren anderen Vereinsflugzeugen findet ihr hier.
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